Fit-AS: Übersäuerung im Körper 

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Übersäuerung Teil 1

Es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass körperliche Krankheit oder (psychische) Befindlichkeitsstörungen immer von einer Übersäuerung begleitet werden. So gehen z.B. Gelenk- und Muskelschmerzen, Gastritis, Verstopfung, Durchfall, Depressionen, Allergien, Müdigkeit und Energielosigkeit grundsätzlich einher mit einem Abfallen des Organismus in einen sauren Zustand.

Der Ausspruch „Ich bin sauer“ kommt nicht von ungefähr. Sobald das Säure-Basen-Gleichgewicht gestört ist, ist ein optimales Klima geschaffen für Pilze, Würmer, Viren und sogenannte schlechte Bakterien (wir besitzen ja auch gute, die für unsere Gesundheit unabkömmlich sind).

Wie entsteht eine Übersäuerung?

Der Großteil der Nahrungsmittel, die wir heutzutage bevorzugt zu uns nehmen, enthalten 80-90% säurebildende Stoffe. Noch ehe wir die täglich neu entstehende Übersäuerung abbauen können, führen wir oftmals schon am nächsten Tag wieder säurebildende Nahrungsmittel zu. Vor allem Zucker, Süßstoffe – und speisen, Fleisch, Brot, Weißmehl, Getreide, Alkohol u.v.m. bilden krankmachende Stoffe im Körper. Zuviele „ungesunde“ (sprich gesättigte = tierische und gehärtete Pflanzen-) Fette kann der Körper nicht verbrennen und bildet Schlackenstoffe und Essigsäure.
Zu viel Fleischkonsum erhöht die Harnsäurebildung und schädigt dadurch Nieren und Darm. Bewegungungsmangel staut die Durchblutung und damit die Säure, dies wiederum führt zu Gefäßverengungen. Ebenso übersäuert auch sportliche Überbeanspruchung. Sie hinterlässt eine erhöhte Milchsäurekonzentration in den Muskeln und im Bindegewebe (so ist Cellulite z.B. durchaus auch bei Sportlerinnen zu finden!).
Eine schlechte Körperhaltung und zu flaches Atmen behindern eine optimale Sauerstoffaufnahme. Dadurch gerät das Gleichgewicht zwischen Sauerstoffzufuhr und CO2-Abgabe aus den Fugen und es entsteht ein Überschuss an Kohlensäure. Last but not least wirken Stressbelastungen auf den gesamten Organismus wie ein „saurer Regen“, denn sie überschütten ihn förmlich mit sauren Informationen.

Der Mensch ist biologisch gesehen ein basisches Wesen. Das Blut muss ständig basisch bleiben (pH 7,35 – 7,45). Geringste Abweichungen würden sich lebensbedrohlich auswirken, da alle Zellen vom Blut versorgt werden und sie dieses Mileu für einen intakten Stoffwechsel benötigen.

Was ist der pH-Wert?

Der pH-Wert ist das Maß für die Konzentration der Wasserstoffionen in einem Liter Lösung. Die Skala erstreckt sich von pH 1 = stark sauer, über pH 7 = neutral, bis pH 14 = basisch/alkalisch. Eine neutrale Flüssigkeit mit dem pH-Wert 7 besitzt also die gleiche Menge an sauren (H+) und basischen (OH)-Anteilen.

Der pH-Wert der einzelnen Körperflüssigkeiten ist unterschiedlich:

Blut: 7,35-7,45
Speichel: 7,5
Bauchspeichel: 8,8                                                                                 
Harn: 6,5-7,0
Fruchtwasser: 8,0–8,5
Samenflüssigkeit: 7,5-8,0

 

Der Magen mit einem pH-Wert von 1,5 (!) benötigt eine besonders große basische Toleranz. Infolgedessen ist er höchst anfällig für eine Übersäuerung, die nicht selten in Form von Gastritis und Magengeschwüren zum Ausdruck kommt. Damit spannt sich der Bogen wiederum hin zu den Stressbelastungen, die sich in einer Vielzahl der Fälle in Form von Magenbeschwerden bemerkbar machen. Eine gesunde Haut hat einen pH-Wert von 7,3 – 7,5. Bei Säuglingen sind es 8,0 – wodurch die Haut wesentlich empfindlicher ist als beim Erwachsenen

Warum ist ein ausgeglichenes Säure-Basen-Milieu so wichtig für unsere Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit?

  1. Das Säure-Basen-Gleichgewicht ist Grundlage für alle Lebens- und Stoffwechselvorgänge im gesamten Organismus und reguliert sämtliche Körperfunktionen!

  2. Therapien, Abnehmprogramme, sportliche Trainingseinheiten etc. können NUR VERMINDERT oder GAR NICHT wirken, solange sich das Körpergewebe und damit die einzelnen Funktionen in einer ,,Säurestarre” befinden!

  3. Der Körper selbst ist nicht in der Lage, Mineralien zu produzieren. Also ist er auf Zufuhr von außen angewiesen, sonst müsste er sie seinen eigenen Vorräten entziehen, um die Säuren zu neutralisieren. Dabei muss das Verhältnis von Kalzium/Magnesium-Anteilen exakt stimmen. Nimmt man nur Kalzium ein, wird vermehrt Magnesium ausgeschieden und umgekehrt. Ein ausgewogenes Na/Ca ist die Voraussetzung für alle Zellfunktionen des Körpers.

Säurebedingte Erkrankungen

Unser Organismus hat einen eigenen „Schutzmechanismus“, um anfallende Säuren und Gifte sofort zu neutralisieren und lebensbedrohende Schäden abzuwehren. Dazu bedient er sich der basischen Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium, die in den Mineralstoffdepots gelagert sind. Die Mineralien verbinden sich mit den Säuren – dadurch entstehen Salze, die sogenannten Schlacken. Diese Schlacken lagern sich ab im Bindegewebe, in der Muskulatur, in den Gelenken und Lymphknoten, Organen und Gefäßen. Und genau daraus entsteht eine Vielzahl von Krankheiten:

Die Ablagerungs-Krankheiten

Arthrose, Rheuma, Gicht, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Gallen-, Nieren-, Blasensteine, Zahnstein; ebenso Cellulite!(im ersten Stadium nicht als Krankheit anerkannt, spätestens jedoch im 3., da dann Verursacher weiterer Beschwerden wie Krampfaderen u.v.m.)

Die Ausscheidungs-Krankheiten

Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme, eitrige Mandeln, Zahnplaque – um nur einige zu nennen.

Die Mineralstoffmangel-Krankheiten

Bandscheibenleiden!, Osteoporose, Varizen (Krampfadern), Haarausfall, Karies, Parodontose, u.m.

(Anmerkung der Autorin: Bei einer Kundin ist es mir z.B. laut Bestätigung der Zahnärztin nachweislich gelungen, ihren Zahnfleischschwund durch eine Entsäuerung des Körpers zu stoppen, bei dem selbst die Zahnärztin nicht mehr weiter gewusst hatte).

Unterschiedliche Lebensmittel/Stoffe und Situationen erzeugen unterschiedliche Säuren

  1. Fleisch und körpereigener Zellabbau – HARNSÄURE

  2. Schweinefleisch – SCHWEFELSÄURE

  3. Süßwaren und Fette – ESSIGSÄURE

  4. Schwarzer und grüner Tee – GERBSÄURE

  5. Kaffee: CHLOROGEN- und CHINASÄURE

  6. Gepökelte Wurstwaren: SALPETERSÄURE

  7. Rhabarber und Spinat: OXALSÄURE

  8. Zigarettenrauch: SCHWEFELSÄURE, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid

  9. Stress, Ärger, Angst, gestaute Gefühle: SALZSÄURE

  10. Körperliche Überanstrengung: MILCHSÄÜRE

  11. Medikamente: je nach Zusammensetzung unterschiedliche Säurearten.

 

Desweiteren begünstigen Bewegungsmangel und chemische Nahrungsmittel-Zusatzstoffe ebenfalls eine Übersäuerung!

Soweit zu Teil I dieses Kapitels.


 

Im Teil II erfahren Sie, welche Nahrungsmittel welche Auswirkungen auf das Säure-Basen-Gleichgewicht haben und im Teil III erhalten Sie wertvolle Tipps zur Wiederherstellung desselbigen. Vorab bereits dazu noch ein grundlegender und höchst effektiver Tipp:

Besorgen Sie sich ein Basen-Mineral-Mittel im Reformhaus oder in der Apotheke. Das Gängigste und Bekannteste ist BASICA (erhältlich in Pulver, Tablettenform und seit neuem auch zum Auflösen und in Verbindung mit Vitaminen und isotonischen Stoffen). Allerdings enthält BASICA Lactose (Milchzucker), wogegen einige Menschen allergisch sind. Außerdem ist die Verbindung von Zusatzstoffen wie Vitaminen etc. nicht so wirkungsvoll wie ein ausschließliches Basenmittel.

 

Hervorragend und sehr wirkungsvoll ist BASEN-Medical von FLÜGGE (in Pulver- und Tablettenform). Empfohlene Menge der Tabletten: 3 x tgl. eine. Zu beachten: Sehr stoffwechselfördernd! Wer zu Duchfall neigt, sollte bitte erst vorsichtig dosieren, wer zu Obstipation (Verstopfung) tendiert, kann diese damit einfach und auf gesunde und natürliche Weise beheben!
Wer zu Wasseransammlungen/Ödem, Lymphstauungen neigt, wird ebenfalls begeistert sein, da Basenmittel auch den Wasserhaushalt sehr günstig beeinflussen!

Autor: Alexandra Schügerl

 

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